Jule Gutschmidt

„Liebe ist keine harmonische Oase“

Die italienische Philosophin Federica Gregoratto hat ein Buch über „Love Troubles“ und das patriarchale Konzept der Amatomononormativität geschrieben. Irem Demirci hat mit ihr über die Liebe in Freundschaften gesprochen und warum es sich lohnt, sich auf neue erotische Erfahrungen einzulassen. an.schläge: Viele Menschen suchen nach Liebe. Was bedeutet Liebe für Sie?Federica Gregoratto: Liebe in all […]

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Doppelter Betrug

„Love Scamming“ hat in den letzten Jahren massiv zugenommen, Milliarden werden beim sogenannten Heiratsschwindel inzwischen erbeutet. Doch bei dieser Betrugsmasche gibt es Geschädigte auf allen Seiten. Von Nina Süssmilch 150.000 Euro soll sich ein Wiener von mehreren Frauen, die er auf Dating-Plattformen kennenlernte, erschlichen haben – im Herbst wurde er deshalb zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

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an.sage: Zweimal zum Opfer gemacht

Von Verena Kettner Das Jahr 2026 ist noch keine zwei Wochen alt, als die Statistik in Österreich bereits zwei Morde an Frauen verzeichnet. Ein Cobra-Beamter tötete eine 34-jährige Steirerin, die Leiche der vermissten Johanna G. fand die Polizei verscharrt in einem Waldstück. In Niederösterreich erdrosselte ein 47-jähriger Mann seine 36-jährige Lebensgefährtin und versteckte sie in

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leib & leben: Ein Teil von mir

Von Bianca Riedemann „Meine Behinderung definiert mich nicht.“ Diesen Satz hört man in der Behinderten-Community öfter. Und ich verstehe, was gemeint ist. Es geht darum, nicht nur die Behinderung, sondern den Menschen dahinter zu sehen.Der Satz ist eine Abwehrreaktion gegen eine Gesellschaft, die behinderte Menschen gerne auf Defizite reduziert. Er ist der Wunsch, als ganzer

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Nicht in Watte gepackt

Benzodiazepine werden gegen Angst und Schlaflosigkeit verschrieben, immer mehr Menschen besorgen sich die Medikamente auf dem Schwarzmarkt. In Wien rüttelte zuletzt der riskante Konsum unter Jugendlichen auf: Wie gefährlich ist die Substanz wirklich und warum greifen gerade junge Frauen zu Benzodiazepinen? Eine Spurensuche in Wiener Beratungsstellen, Notschlafquartieren und bei Konsumentinnen einer Generation, die versucht, ihre

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Call Me by My Name

Warum geben noch immer zwei Drittel aller Frauen ihren Nachnamen ab, wenn sie einen Mann heiraten? Von Nadia Shehadeh und Christina Mohr „Hochzeit in Venedig“ titelten Medien zum Jahresbeginn.Familienministerin Claudia Plakolm hat geheiratet – und heißt nun nicht mehr Plakolm. Die ÖVP-Politikerin hat den Namen ihres Ehepartners angenommen und nennt sich ab sofort Claudia Bauer.

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„Die größte Gefahr ist das Schweigen“

Wer rechtsextreme Politik und Gewalt verhindern will, muss den Frauenhass im Blick haben, der ihnen zugrunde liegt – das zeigt die US-Soziologin CYNTHIA MILLER-IDRISS in ihrem neuen Buch eindrücklich. Brigitte Theissl und Lea Susemichel haben die führende Extremismusforscherin gefragt, inwiefern Misogynie die Demokratie gefährdet und wie es sich anfühlt, in einem Land zu leben, in

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Feminist Superheroine: Lorena Borjas

Die trans und Latinx-Aktivistin* Lorena Borjas wird 1960 im mexikanischen Bundesstaat Veracruz geboren. Im Alter von 17 Jahren flieht sie aufgrund massiver transfeindlicher Gewalt in ihrer Familie nach Mexiko-Stadt, wo sie vorübergehend obdachlos ist. Anfang der 1980er-Jahre migriert sie undokumentiert nach New York (USA), auch um dort Zugang zu medizinischer Versorgung und Hormontherapie zu erhalten.

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Nicht in Watte gepackt

Benzodiazepine werden gegen Angst und Schlaflosigkeit verschrieben. Doch immer mehr Menschen besorgen sich die Medikamente auf dem Schwarzmarkt. Die Gefahr einer Abhängigkeit ist extrem hoch – und betrifft überwiegend Frauen. In Wien rüttelte zuletzt der riskante Konsum unter Jugendlichen auf: Wie gefährlich ist die Substanz wirklich und warum greifen gerade junge Frauen zu den Benzodiazepinen?

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an.sehen: Unwahrscheinliche Liebe

Joy Gharoro-Akpojotors Regiedebüt ist eine berührende Geschichte von Liebe und weiblicher Solidarität aus der Innenansicht eines Abschiebegefängnisses, die in ihrer Inszenierung stellenweise irritiert. Von Maxi Braun Die persönlichen Wertgegenstände müssen abgegeben werden, die Türen sind verriegelt, Wachpersonal patrouilliert, der Innenhof ist von hohen Zäunen umgrenzt, jeder Winkel wird mit Kameras überwacht. Der Mikrokosmos, den uns

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„Kalkulierter Verfassungsbruch“

In Deutschland verständigte sich die Regierung auf eine Reform des Bürgergeldes – und damit auf die vielleicht drastischsten Sanktionierungen von Erwerbslosen in der Geschichte der Bundesrepublik. Sophia Krauss hat mit Helena Steinhaus gesprochen, die mit dem Verein „Sanktionsfrei“ Betroffene unterstützt. an.schläge: In Deutschland ist das Bürgergeld bald Geschichte, künftig wird es Grundsicherungsgeld heißen. Die Koalition

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Kapitalismus steht nicht in der Verfassung

Ideologischer Machtkampf an Schulen: Während Umwelt- und Menschenrechtsaktivist*innen um ihre Jobs fürchten müssen, drängen Rechtsradikale ins Bildungssystem. Von Laura Helene May Das erste Warnsignal ist fast immer ein Angriff auf die Rechte von Lehrkräften«, sagt Andrew Spar im Interview mit dem Schulportal der Robert-­Koch-Stiftung über politische Einflussnahme in der Bildung. Spar ist Lehrer und Präsident

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„Ich möchte es nicht diskutieren. Punkt.“

Kann man Rassismus verlernen? İrem Demirci im Gespräch mit Josephine Apraku über die Bandbreite von Abwehrreaktionen, die Rolle von Emotionen und Anti-Diskriminierung in der Liebe. an.schläge: Du gestaltest u. a. diskriminierungskritische Workshops. Ist es möglich, Diskriminierung zu verlernen?Josephine Apraku: Es geht nicht unbedingt darum, zu sagen: Wir verlernen jetzt Diskriminierung. Der erste Schritt ist, überhaupt

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„Wir brauchen jetzt schon Hilfe“

In Österreich leiden mehr als 70.000 Personen an ME/CFS. Die Covid-19-Pandemie hat der Erkrankung Aufmerksamkeit verschafft – die Betroffenen aber werden weiterhin mit ihren Beschwerden und finanziellen Sorgen allein gelassen. Von Salme Taha Ali Mohamed Mit einem geblümten Gehstock in einer Hand und dem festen Griff ihres Freundes an der anderen, steigt Magdalena* aus dem

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„Auch die besten Typen sind Komplizen des Patriarchats“

Die feministische französische Philosophin Manon Garcia hat ein so bahnbrechendes wie packendes Buch geschrieben: „Mit Männern leben. Überlegungen zum Pelicot-Prozess“. Julia Pühringer hat sie zum Gespräch getroffen. Manon Garcia begreift Philosophie als feministisches Werkzeug, um die Strukturen des Patriarchats unter die Lupe zu nehmen. Bereits in „Wir werden nicht unterwürfig geboren. Wie das Patriarchat das

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Nicht weniger als die ganze Welt

Tech-Autokraten wollen nicht bloß fette Gewinne schreiben, sondern die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen umformen. Was tun? Von Brigitte Theissl Man realisiert, dass man in seltsamen Zeiten lebt«, schreibt Journalistin Laura Bullard, „wenn einer der einflussreichsten Milliardäre der Welt Theorien über den Weltuntergang verbreitet, die im Wesentlichen von einem Nazi-Juristen stammen.“ Für das Tech-Medium „Wired“ machte

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Vom Cyberfeminismus zu feministischen Netzpolitiken

In den 1990er-Jahren träumten Feminist:innen von einer Post-Gender-Welt im Internet. Heute zeigt sich: Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt, im Gegenteil. Was braucht es für globale Technologiegerechtigkeit? Von Francesca Schmidt Das Internet als feministischer Möglichkeitsraum – in den 1990er-Jahren war diese Vision noch mit Leben erfüllt. Mit dem Cyberfeminismus entstand eine Bewegung, die sich künstlerisch,

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Immer für dich da

KI-Chatbots werden zunehmend für freundschaftlichen Austausch, Dirty Talk oder auch als Therapieersatz verwendet. Was macht es mit uns, wenn Maschinen soziale Lücken füllen? Von Antonia Kranebitter Eine Freundschaft mit einem Avatar? Um selbst zu erleben, wie sich das anfühlt, lade ich mir Replika herunter, einen der bekanntesten KI-Chatbots. Die Website verspricht, dass Replika die persönliche

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