Dilek Ergün

Feminist Superheroines: Lucy Parsons

Lucy Parsons (1851-1942) war eine US-amerikanische Sozialistin und Anarchistin. Obwohl sie eine der Wortführer:innen der Arbeiter:innenbewegung in den USA des 20. Jahrhunderts war, ist Parsons den meisten nur als Witwe des Anarchisten Albert Parsons bekannt. Die Aktivistin verfasste zahlreiche Zeitungsartikel, Pamphlete und Bücher, hielt Vorträge und organisierte Demonstrationen. Die Klassenfrage stand dabei immer im Zentrum […]

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Anbaden zum Abgewöhnen

Wien bietet wunderbare Bademöglichkeiten –die einem Spanner und Exhibitionisten regelmäßig vermiesen. Von Laura Kroth. Es gibt eine sportliche Disziplin in Wien, die alljährlich ihren Saison­start feiert, wenn das Thermometer über 25 Grad klettert. In diesem Sport sind mir an den städtischen Gewässern bisher ausschließlich männliche Athleten begegnet. Es handelt sich um das Bespannen von Frauen,

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Salzburger Herdprämie

Trotz Überraschungserfolg der KPÖ regiert in Salzburg nun eine Koalition aus ÖVP und FPÖ – Angriffe auf Gleichstellung und reproduktive Rechte inklusive. Sophia Krauss hat bei Pamela Huck von Pro Choice Austria nachgefragt. Die Salzburger Regierung setzt auf eine rechtskonservative Frauenpolitik. Welche Inhalte finden Sie besonders alarmierend? Mit Blick auf die reproduktiven Rechte ist an

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Dauerbrenner Körper

Die intensive Beschäftigung mit dem Körper ist etwas, das sich für mich schon länger mehr nach Belastung als nach Befreiung anfühlt. Mindestens aber langweilt und ermüdet es mich. Egal ob im negativen (#bodyshaming) oder im positiven Sinne (#bodypositivity), ich will einfach, dass der Körper, mein Körper, unsere Körper keine so zentrale Rolle spielen. Im Gegenteil,

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Ein bisschen Regenbogen

Im Netz tobt eine Debatte um sogenanntes „Queerbaiting“. Die Kritik an der schnöden Marketingstrategie ist mehr als angebracht – den Begriff inflationär zu verwenden, kann aber nach hinten losgehen. Von Brigitte Theißl. Zwischen Jane Rizzoli und Maura Isles stimmt die Chemie. Die schlagfertige Kommissarin und die Gerichtsmedizinerin aus einer Bostoner Upper-Class-Familie bilden in der US-amerikanischen

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Ich möchte nichts brechen

Eine Art Hexenkessel wollte Kim de l’Horizon mit dem gefeierten „Blutbuch“ schaffen. Ein Gespräch über queere Literatur, fluides Schreiben und die Angst auf dem Nachhauseweg. Von Nele Posthausen. an.schläge: Was bedeutet Queerness beim Schreiben, was ist ein queerer Text? Kim de l’Horizon: Queerness beschreibt immer auch das Verhältnis zu dem, das eben nicht queer ist,

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„Ich bin arm und ich werde arm bleiben.“

Janina Lütt (46) ist alleinerziehende Mutter, seit zwanzig Jahren depressiv und genau so lange armutsbetroffen. Auf Twitter und in einer Kolumne im „Freitag“ schreibt sie darüber, wie es ist, unter der Armutsgrenze zu leben. Anna Lindemann hat mir ihr über Inflation, Stigmatisierung und ihren Aktivismus gesprochen. an.schläge: Sie gehören zu den knapp 17,3 Millionen Menschen

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Illustration: Sabrina Wegerer

Alt werden, wie geht das?

Zum Thema Alter fallen mir immer wieder dieselben Sätze ein. Nervige Binsenweisheiten, aber sie bleiben hängen.„Altern ist nichts für Feiglinge“ soll uns darauf vorbereiten, dass es richtig hart werden könnte. Wir wissen zwar, dass wir alle irgendwann alt werden, trotzdem können wir es nicht so richtig glauben. Dass es tatsächlich auch uns selbst passieren wird.

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Meerjungfrauen und Menstruations-Apps

Wie queer sind Kinder- und Jugendbücher? Carla Heher kann von erfreulichen Entwicklungen berichten. „Heartstopper“, die Coming-of-Age-Graphic-Novel, die die Liebesgeschichte zweier Jungen erzählt, ist ein Bestseller. Dass eine queere Geschichte so erfolgreich ist, dass sie sogar von Netflix verfilmt wird, hätte ich mir 2013 kaum vorstellen können. Damals machte ich mich für die an.schläge auf die

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Feminist Superheroines: Kamla Bhasin

Kamla Bhasin, geboren am 24. April 1946 im heutigen Pakistan, gilt als eine der bekanntesten, wenn nicht als die bekannteste Feministin Südasiens. Nach ihren Studien in Indien und Deutschland zu Entwicklungssoziologie und Sozialarbeit sowie ihrem Engagement bei mehreren Hilfseinsätzen der UNO, gründete sie das feministische Netzwerk Sangat. Es unterstützt vor allem Frauen in ländlichen Regionen

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So laut wir können!

Künstliche Intelligenz soll mehr Diversität bringen, etwa durch den Einsatz KI-generierter statt menschlicher Models. Beendet wird die Diskriminierung marginalisierter Körper dadurch aber nicht – im Gegenteil. Warum wir uns gegen den digitalen Schönheitsterror lautstark wehren müssen, erklärt Elisabeth Lechner. Algorithmen machen ihre Arbeit, ohne dass wir es merken. Sie bestimmen auf Basis riesiger Datenmengen und

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Illustration: Sabrina Wegerer

heimspiel: leben mit kindern

Beate Hausbichler Zurück in die 50er-Jahre. Ich hasse Autofahren. Das ist angesichts der Klimakatastrophe und des längst überfälligen Umbruchs der Automobilindustrie nun wirklich kein Problem. Es ist auch ziemlich 1980er zu glauben, man müsse sich eines liberal-feministischen Ansatzes wegen mit allem beschäftigen, was unzähligen Männern unfassbar wichtig ist. Allein, um in sämtlichen Bereichen des Hirnverbrannten

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Die Wut in die Welt

Golnar Shahyar verbindet verschiedenste Traditionen zwischen Jazz, Kammermusik, Pop, nordwest-afrikanischer Folklore und Mikroton-Musik – und ist Aktivistin für die feministische Revolution im Iran. Von Sonja Eismann „Bitte sagt meiner Mutter, dass sie keine Tochter mehr hat“ ist eine der Parolen der feministischen Revolution im Iran. Protestierende rufen sie immer wieder, um daran zu erinnern, dass

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„Ich bin weder besonders tech-utopischnoch tech-dystopisch“

Die Bilder für unseren Schwerpunkt wurden von der KI Bluewillow erstellt. Die Qualität von KI-generierten Bildern hat sich innerhalb kürzester Zeit gewaltig verbessert. Die polisitischen Folgen sind kaum abschätzbar, schon jetzt ist oft nicht mehr unterscheidbar, was eine echte Foto- bzw. Video-Aufnahme und was computergeneriert ist. Die Vorurteile, die diesen KIs algorithmisch einprogrammiert wurden lassen sich leider nicht beheben. Wie die Bildstrecke zeigt, (re-)produziert BlueWillow ohne Ausnahme Stereotype. Andere Bild-KIs sind zwar schon ein bisschen weiter und filtern ihre Resultate mit Algorithmen, um so für ein bisschen mehr Diversität zu sorgen. Doch die Diskriminierung ist den Daten tief eingeschrieben, mit denen sie alle gefüttert werden. Die Bildergebnisse spiegeln das nur: Weiße Männer sind CEOs, Women of Color machen Care-Work, ein Liebespaar besteht aus Mann und Frau.

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„Alarmismus ist angebracht“

Die Zeit, die Folgen der Klimakrise zu bremsen, wird immer knapper, politisch gibt es aktuell mehr Rückschläge als Erfolge. Wie kann eine Klimabewegung die Wende schaffen? Lea Susemichel und Brigitte Theißl haben bei Aktivistin Lena Schilling nachgefragt. an.schläge: Deutschland hat mit der Unterstützung Österreichs in letzter Minute das umfassende Aus für den Verbrennungsmotor verhindert und

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